Digitalisierung am GSG

30 iPads für das Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun

In Zeiten der Corona-Pandemie schreitet auch am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun die Digitalisierung zügig voran: Im Rahmen des sogenannten „Sofortausstattungsprogramms“ hatte der Bund den Ländern bereits im Sommer 500 Millionen Euro für die Beschaffung von mobilen Endgeräten durch die Schulträger zur Verfügung gestellt, um Schulen im Falle einer teilweisen oder kompletten Schließung in den Stand zu versetzen, auch Schüler*innen die Teilnahme am digitalen Fernunterricht mit mobilen Endgeräten zu ermöglichen, denen keine geeigneten Endgeräte im häuslichen Umfeld zur Verfügung stehen. Am GSG wurden in diesem Zusammenhang zwei Koffer mit jeweils 15 iPads angeschafft, 20 weitere Tablets sind bestellt. Aktuell machen die Schüler*innen sich unter Anleitung ihrer Lehrer*innen mit den neuen Geräten und den Möglichkeiten, die sie für den Präsenz- ebenso wie für den digitalen Fernunterricht bieten, vertraut.

Bemerkenswert ist, wie schnell die Schüler/innen sich auf die didaktisch und methodisch umsichtig und sinnvoll eingesetzten neuen Hilfsmittel einlassen: Im Deutschunterricht z.B. nutzen Fünftklässler/innen spezielle Apps zur Nacherzählung von Märchen, im Mathematikunterricht der Oberstufe werden mit Tabellenkalkulationen umfangreiche Rechnungen für realistische Alltagssituationen durchgeführt und veranschaulicht. In einem Leistungskurs Geschichte war zu beobachten, wie Schüler/innen im zurzeit gebotenen Abstand gemeinsam Aufgaben lösen und Texte erstellen.

Eingebunden sind die 30 schon vorhandenen iPads in das schulweite WLAN, das den Lehrer*innen und Schüler*innen auch die Nutzung der bereits vor zwei Jahren installierten Lehr-/Lernplattform IServ ermöglicht. Eigene E-Mail-Adressen für Lehrpersonal und Lernende, Austausch von Dateien, unterrichtsgebundene Kommunikation im Messenger, Schnellumfragen – das sind nur ein paar der Funktionen von IServ, das aus dem Schulalltag des GSG nicht mehr wegzudenken ist. In Zeiten von Corona und darüber hinaus leisten das Aufgaben- und Videokonferenzmodul der Lehr-/Lernplattform IServ unschätzbare Dienste. Den Neuerungen im Schulgesetz, das die Schulen zur Erfüllung ihres Auftrags auch zur Nutzung digitaler Lehr- und Lernsysteme sowie Netzwerke verpflichtet, die regulärer Bestandteil der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit sein sollen, wird das Geschwister-Scholl-Gymnasium damit in besonderer Weise gerecht.

Vortrag und Diskurs mit der MSS 12

09. November – Schicksalstag der Deutschen?

Am heutigen Tag, dem 09.November 2020, fand in der Aula des GSG Daun eine bemerkenswerte und denkwürdige Veranstaltung statt. Christian Jansen (Professor für Neuere und Neueste Geschichte, Schwerpunkt 19.Jh.) von der Uni Trier war am heutigen Vormittag an unsrer Schule zu Gast.

Er hielt den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 zunächst einen Vortrag über die besondere Bedeutung des 09. November in der Geschichte Deutschlands. Dabei beleuchtete er die verschiedenen Ereignisse und Kontexte, die mit diesem Datum in Verbindung stehen, auf höchst informative und zugleich ansprechende Weise.

Beginnend mit dem Staatsstreich Napoleons am 09.11 1799, über den gleichen Tag im Jahr 1848, der als Anfang vom Ende der Märzrevolution gilt. Bekannter ist sicherlich, dass am 09.November 1918 die Weimarer Republik ausgerufen wurde, unmöglich zu vergessen der Höhepunkte der antisemitischen Novemberpogrome im Jahr 1938. Aber hier endete der Vortrag nicht, es folgte noch der Blick auf den gleichen Tag im Folgejahr, als Georg Elsers Bombenattentat auf A. Hitler fehlschlug. Besondere Würdigung fand auch der der 09. November 1989, der auch als Tag der „Maueröffner“ bezeichnet werden kann.

Erstaunlich war, wie aufmerksam und ruhig die jungen Erwachsenen dem fast 1-stündigen Vortrag zuhörten, der auch durch die zuverlässige Arbeit unserer Technik-AG ermöglicht wurde. Noch viel beeindruckender aber war die sich an den Vortrag anschließende Diskussion z.B. über die Frage, ob der 09. November ein nationaler Gedenk oder gar Feiertag für Deutschland sein könne. Wohl durchdachte Schülerfragen zeigten einerseits, dass man sich auf den Gastbesuch vorbereitet hat, andererseits zeigte sich aber auch ein akutes geschichtliches und sozial-politisches Interesse der jungen Leute sowie eine sensible, kluge und kritische Sicht auf die ambivalente deutsche Geschichte, die mit Schlüsselereignissen tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist. Das Fach Geschichte, das wurde deutlich, bedeutet viel mehr als Daten und Fakten. Es wirft kontroverse Fragen auf, setzt Denkprozesse in Gang und fordert gut begründete Positionierungen ein.

Vielleicht braucht es nicht den einen großen Feiertag für Deutschland, sondern solche Gedenk- und Denk-Tage, nicht nur einmal im Jahr.

„Offener“ Sozialkunde-Unterricht – LK Sozialkunde MSS 12

Offen für Besuch, offen für die Zukunft, offen für Praxisbezug

Am Freitag, den 06. November 2020, besuchten die Dozenten Josip Jagatic und Thomas Schäfer der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) aus Mayen den Leistungskurs Sozialkunde der MSS 12 von Herrn Donnhauser. Neben einer Vorstellung der HöV und der dortigen Studienmöglichkeiten wurde im Verbund mit den Schülerinnen und Schülern anhand eines Fallbeispiels der staatsrechtliche Blick auf den Gleichheitsgrundsatz der Bundestagswahlen gelenkt und im Rahmen einer Lösungsskizze hochschulkonform erarbeitet. Diese Orientierung an Inhalten der ersten Semestervorlesung ermöglichte den Schülerinnen und Schülern interessante, neue Zugänge zu wahlrechtlichen Themen, die über den Schulalltag hinausgehen. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Jagatic und Herrn Schäfer für deren Unterstützung.

Herzlich Willkommen, Frau Schiff!

Gespräch mit Frau Schiff

Im Folgenden lest ihr / lesen Sie ein Interview, das ich mit unserer neuen Kollegin Frau Madeleine Schiff führen durfte. Von Kollegin zu Kollegin verwenden wir daher einvernehmlich die „Du-Form“.

N.K.: Hallo Madeleine, ich freue mich, dass ich Dich heute etwas näher kennenlernen und Dich gleichzeitig mit diesem Gespräch auch unseren Schülerinnen und Schülern und der Elternschaft und auch unserem Kollegium vorstellen darf. Magst Du zu Beginn einfach ein wenig zu Deiner Person und deiner Vita sagen?

M.S.: Ja, gerne. Ich stamme gebürtig aus Ürzig, einem kleinen Ort an der Mosel. Mein Abitur habe ich in Bernkastel-Kues erlangt und im Anschluss daran mein Studium für das Lehramt an der Technischen Universität in Kaiserslautern absolviert. Dabei habe ich nicht nur die Pfälzer Lebensweise schätzen gelernt, sondern bei der BASF in Ludwigshafen auch erste Labor-Luft geschnuppert. Hier durfte ich neben dem Studium vier Jahre lang Schülerklassen im Chemie- und Biotech-Labor betreuen. Mein Referendariat habe ich im Sommer 2020 im Raum Trier abgeschlossen.

N.K.: Schau an, die Pfalz - passt zu Deiner Lebensfreude und Freundlichkeit, die Du hier am GSG von Beginn an ausstrahlst... und die es an der Mosel doch bestimmt auch schon vorher gab und noch gibt. - Wann hast Du eigentlich bei uns angefangen?

M.S. Im August, also zu Schuljahresbeginn, hat es mich von meiner Heimat an der Mosel in die Eifel verschlagen. Seitdem unterrichte ich die Fächer Chemie, Biologie und Naturwissenschaften am Geschwister-Scholl-Gymnasium.

N.K. Und? Sei ehrlich: Wie waren die ersten Wochen in der Eifel, hier bei uns am GSG? Fühlst du dich wohl?

M.S. Ich bin einerseits dankbar, dass ich durch die Entscheidung für das GSG meiner Heimat-Region treu bleiben kann, aber ich kann auch klar rückmelden, dass ich mich in der Schulgemeinschaft am Geschwister-Scholl-Gymnasium rundweg freundlich aufgenommen fühle. Es kann gerne so weitergehen.

N.K.: Das klingt gut und ich kann Dir sagen, dass Dein Feedback auch uns Kolleginnen und Kollegen guttut und uns daran erinnert, dass wir hier wirklich gute Voraussetzungen für unsere Arbeit finden und man sich dabei sogar auch gut fühlen kann. Das ist ja nicht selbstverständlich. – War der Lehrerberuf immer schon deine erste Wahl?

M.S.: Seit der Grundschule stand für mich fest, dass ich Lehrerin werden möchte – daran hat sich auch fast 20 Jahre später nichts geändert. Im Laufe meiner Schulzeit habe ich mein Interesse für die Naturwissenschaften entdeckt und freue mich jetzt darauf, diese Begeisterung hoffentlich auch an viele Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Schließlich gibt es so viel in der Natur zu entdecken, wissenschaftlich zu untersuchen und zu erklären. Dabei bilden die Fächer Biologie und Chemie eine wunderbare Kombination. 

N.K.: Das waren aber nicht immer auch schon deine eigenen Lieblingsfächer, oder?

M.S.: Doch, schon. Aber auch Bildende Kunst war ein Favorit.

N.K.:  Hmmh, da fällt mir ein, dass ich neulich im Lehrerzimmer „aufgeschnappt“ habe, dass du sogar überlegt hast, Kunst zu studieren. Welcher Bereich dieses Faches liegt Dir am meisten (Malerei, Zeichnen, Plastik etc.)?

M.S.: Während meiner Schulzeit mochte ich vor allem das realistische Zeichnen – aber auch die Analyse und Interpretation von Kunstwerken. Dies stellt für mich eine willkommene Abwechslung gegenüber der faktenbasierten Naturwissenschaft dar.

N.K.: Machst du in deiner Freizeit auch heute noch was in Sachen „Kunst“?

M.S.: Leider fehlte mir seit dem Beginn des Studiums immer mehr die Zeit zum Zeichnen. Tatsächlich verlernt man doch so einiges über die Jahre. Ich habe mir aber fest vorgenommen, dass ich in Zukunft wieder mehr Freizeit darin investiere.

N.K.: Apropos Freizeit. Was machst du denn sonst so, wenn Du nicht gerade für die Schule arbeitest?

M.S.: Ich gehe gerne wandern, besuche Konzerte und liebe meinen Garten. Außerdem mag ich das Stand-Up-Paddling (auf Mosel und Maaren) und Gesellschaftsspiele, z.B. Munchkin.

N.K.: Das kenne ich noch gar nicht. – Zum Abschluss noch etwas ganz anderes: Hast Du ein gutes Lebensmotto, das besonders in der aktuell schwierigen und anstrengenden „Corona-Zeit“ weiterhilft?

M.S.: Zitate und Sprüche zählen zu den Dingen, die ich mir leider nur schlecht merken kann. Aber das Motto „nach Regen kommt Sonnenschein“ trifft es für mich im Moment sehr gut. Unter den aktuellen Beschränkungen lernen wir alle unseren normalen Schulalltag wieder sehr zu schätzen. Umso mehr lohnt es sich jetzt gemeinsam durchzuhalten und das „Unwetter“ möglichst wohlbehalten zu überstehen.

Ich danke Dir für das nette Gespräch. Vielleicht spielen wir ja irgendwann einmal (ohne Maske und Mindestabstand) „Munchkin“ – wer weiß.

N. Krämer

Berufsberatung

Corona überall – die Berufsberatung am GSG lässt nicht locker!

Viele Einschränkungen sind derzeit aufgrund der Corona-Pandemie auch an unsrer Schule geboten und nicht vermeidbar. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Und so hat, wie in jedem Jahr, am letzten Tag vor den Herbstferien die Impulsveranstaltung für das Berufspraktikum der jetzigen MSS 11 unter Achtung der aktuellen Hygienevorschriften stattfinden können.

„Unter der Regie“ unserer schuleigenen Berufsberatung durch Herrn Volker Weinzheimer mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Vulkaneifel und der Agentur für Arbeit Daun wurden die Schüler der Jahrgangsstufe 11 am 09. Oktober 2020 für die zukünftigen Herausforderungen rund um das Thema „Bewerbung“ gebrieft. Bei Wahrung des Mindestabstands und mit Maske konnten wir am GSG in 3 Workshops das wichtige Bewerbertraining erfolgreich durchführen. Normalerweise stellen an diesem Tag auch die Schülerinnen und Schüler der MSS 12 ihre eigenen Praktikumserfahrungen dem Folgejahrgang vor. Dieses war leider nicht möglich, weil das Praktikum im Sommer 2020 aufgrund der Corona-Situation gar nicht stattfinden konnte.

Umso besser, dass dennoch die Infoveranstaltung, die unsere 11er auf das bevorstehende Betriebspraktikum im nächsten Jahr (Sommer 2021) vorbereiten soll, durchgeführt werden konnte. Thematisch ging es z.B. um die „Online -Bewerbung“, die klassische schriftliche Bewerbung und um alles, was man sonst noch im Rahmen einer Bewerbung um eine Praktikums- bzw. Arbeitsstelle wissen sollte.

Es ist nicht selbstverständlich, dass in einer so aufgeregten und anstrengenden Zeit, wie „Corona“ sie uns aktuell beschert, unsere außerunterrichtlichen Angebote mit viel Engagement und Kreativität am Leben gehalten werden. Vielen Dank dafür allen Beteiligten!

N. Krämer

Neuer Schulleiter am GSG

Das neue Schuljahr am GSG hat gut begonnen – mit einem neuen Schulleiter:

StD Dr. Torsten Krämer ist der neue Direktor am Geschwister-Scholl-Gymnasium Daun

Am letzten Tag des alten Schuljahrs wurde der Vorgänger im Amt OStD Klaus Weber in den Ruhestand entlassen und nach einer für alle, die unter Coronabedingungen „Schule machen“, notwendigen und wichtigen Sommerferienpause startete der Unterricht wieder am 17.08.2020 unter der Leitung von StD Dr. Torsten Krämer, der nun zunächst für ein Jahr den Titel Kommissarischer Schulleiter führt.

Bereits am  14.08. wurde er durch den Leitenden Regierungsschuldirektor der ADD Trier, Herrn Peter  Epp, dem Kollegium im Rahmen einer Dienstbesprechung, die aufgrund der Hygienebestimmung mit Abstand und Maske in der Aula der Schule stattfand, offiziell vorgestellt und in das neue Amt eingeführt, was von seinen früheren Kollegen mit einem sehr langen und warmen Applaus quittiert wurde.

Der Schülerschaft und dem Kollegium ist „der Neue“ nicht unbekannt, schließlich ist er seit 2005 als Lehrer für Latein und Geschichte am Geschwister-Scholl-Gymnasium tätig.

Aktuell werden am GSG Daun 648 SchülerInnen von 61 LehrerInnen und 5 ReferendarInnen unterrichtet. Schwerpunkte der Schule mit 9-jährigem Bildungsgang und bilingualem Zweig sind neben dem klassischen Schulunterricht z.B. der Natursport, die Ski-AGs, die musische Förderung im Chor, in Bläser- und Keyboardklassen, Theaterarbeit, Medienkompetenz, MINT, aber auch Solidarität und politisch-soziales Bewusstsein bei „Jugend debattiert“. Auch gehört das GSG zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ – ganz im Sinne ihrer Namensgeber. Unterstützt wird die vielfältige Schularbeit durch den Förderverein „Freundeskreis GSG e.V.“

Das breite Spektrum der Schwerpunkte am GSG wird ergänzt und getragen von den Leitlinien, die der neue Schulleiter in seiner Antrittsrede deutlich formuliert hat: „Ich verstehe das GSG als eine Schule, in der das Warme, das Freundliche und Güte (zitiert nach: Schirach/Kluge: Trotzdem. München 2020, S. 71f.) große Bedeutung haben, außerdem Intelligenzräume eröffnet und gleichzeitig Hilfestellungen für Schwächere gegeben werden.“ Bildung müsse immer den Menschen im Fokus haben. In diesem Sinne wünschen wir dem Menschen und Schulleiter weiter einen guten Start in diese neue Phase des Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Dr. Torsten Krämer, geboren 1973, besuchte als Schüler das Martin-von-Cochem-Gymnasium in Cochem, wo er 1993 das Abitur machte. Es folgte ein Studium der Fächer Latein und Geschichte an der Universität Trier, Promotion im Fach Latein mit einer Arbeit zum Heiligen Augustinus, Referendarszeit am Peter-Wust-Gymnasium,  seit 2005 am GSG Daun, seit 2010 am Studienseminar in Daun als Fachleiter für Geschichte, seit Schuljahresbeginn 2020/21: Schulleiter am GSG Daun.

N. Krämer, GSG Daun

Erfolgreiche DELF-Prüflinge

Am Freitag, den 18. September 2020, machten sich 27 SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums auf den Weg ans Angela-Merici-Gymnasium nach Trier, um ihre mündlichen DELF-Prüfungen abzulegen (DELF = Diplôme d’études en langue française). Begleitet wurden die SchülerInnen von Herrn Donnhauser, Frau Adam und Frau Häb. Trotz großer Aufregung legten alle TeilnehmerInnen die Prüfung erfolgreich ab. Auf die Eltern kamen in diesem Zusammenhang keine Fahrtkosten zu, da der Freundeskreis GSG Daun e.V. freundlicherweise die Rechnung für den Bus übernahm. Eine erfolgreich absolvierte DELF-Prüfung attestiert den TeilnehmerInnen ein gewisses Niveau in der französischen Sprache (von A1 bis B2), was bei späteren Bewerbungen von großem Vorteil sein kann. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, wenn man sich bereits nach einem Jahr Französischunterricht mit einem „echten“ Franzosen unterhalten kann. Das GSG Daun bietet jedes Jahr interessierten SchülerInnen die Möglichkeit diese Prüfungen abzulegen, wobei die Prüflinge gezielt von einer Gruppe FranzösischlehrerInnen betreut werden.

Hier tut sich was!

Unsere Schule startet erfolgreich mit den SV-Wahlen

SV-Wahlen gibt es jedes Jahr, aber so bewusst wahrgenommen wie in diesem Jahr wurden sie bislang eher nicht. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, die auch uns als Schule treffen. So war es z.B. nicht möglich, dass unser neues SV-Team wie sonst üblich sich in den einzelnen Klassen vorstellt. Aber es wurden neue Wege gefunden und ein kleines Video gedreht, das dann allen Lehrerinnen und Lehrern sowie der gesamten Schülerschaft via ISERV  zugespielt wurde. Aufgrund der guten technischen Ausstattung unserer Klassenräume inkl. WLAN konnte das Video problemlos in allen Klassen und Kursen gezeigt werden.

Dies ist insofern von besonderer Bedeutung, weil in diesem Jahr die SV und die Verbindungslehrer in Form der „Schülervollversammlung (SVV)“ gewählt wurden, d.h. alle Schülerinnen und Schüler haben direkt gewählt, nicht nur die Klassen- und Kurssprecher/-innen (KSV) stellvertretend für ihre Gruppen.

Aber wie bereits erwähnt, nicht nur Corona macht erfinderisch – es ist auch, spätestens seit den Klimadebatten, ein gesteigertes Interesse an Gesellschaft und Politik bei unseren Schülerinnen und Schülern festzustellen. So kam im Sozialkunde LK der MSS 13, unter der Leitung von Herrn Gürke, im Vorfeld der SV-Wahlen die Idee auf, vor allem unsere jüngeren Schülerinnen und Schüler, die noch keinen Sozialkundeunterricht erhalten, durch eine eigens vom Kurs geplante Infoveranstaltung angemessen auf die bevorstehenden Wahlen vorzubereiten. Es ist wichtig zu wissen, warum und was ich eigentlich wähle, welche Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten ich dadurch selber, und welche die SV oder auch unsere Verbindungslehrer haben. Das ist nicht mehr aber auch nicht weniger als vor Ort praktizierte Demokratiebildung, die dem Unterricht entspringt, aber letztlich weit über diesen hinausreichen kann und sollte und die – wie unsere Bildungsministerin in einem Interview* betont hat -„so wichtig wie schon lange nicht mehr“ ist. Auch beim Wählen selbst legte man in diesem Jahr besonderen Wert auf die ordnungsgemäße Form der Stimmabgabe, sodass eine verschließbare Wahlurne zum Einsatz kam.

So konnte also am Montag, 07.09.2020  die SV-Wahlen dann erfolgreich durchgeführt werden. Von 648 Schülerinnen und Schülern haben 596 an der Wahl teilgenommen. Mit 571 Stimmen wurde folgende SV gewählt:

Charlotte Condné (als Schülersprecherin), Leonard Eßlinger (als Stellvertretender Schülersprecher) sowie Felix Bretz, Elisa Platz, Antonia Hück, Demian Ganswin.

Auch wurden die Verbindungslehrer gewählt: Hier haben sich Frau Gail und Herr Gardain mit 302 Stimmen durchgesetzt.

Wir gratulieren allen Neugewählten und wünschen ihnen in ihrem Amt „ein gutes Händchen“; ebenso sei allen gedankt, die sich im Vorfeld der Wahlen und bei der Umsetzung für die Demokratie in der Schule eingesetzt haben, allen voran dem obengenannten Sozialkunde-LK. In dieser Hinsicht war das ein guter Schulanfang! Dass es so weitergeht, daran kann jede und jeder einzelne von uns mitarbeiten.

*Das Interview mit Stefanie Hubig, unserer Bildungsministerin, fand am 10.12.2019 statt und wurde im Bildungsmagazin „News4teachers“ veröffentlicht, nachlesbar unter: https://www.news4teachers.de/2019/12/kuenftige-kmk-praesidentin-hubig-im-interview-demokratiebildung-ist-so-wichtig-wie-schon-lange-nicht-mehr/

Absage Skifahrten

Absage Schulexkursionen „Ski Alpin“ und „Ski-Langlauf“ im Januar 2021

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wie ihr alle aktuell jeden Tag selber seht und erfahrt, befinden wir uns aufgrund der Pandemie in einer besonderen Zeit. Einerseits sind alle froh darüber, dass alle Schüler täglich in die Schule kommen können, andererseits gibt es aber auch nach wie vor etliche Einschränkungen und auch äußerst attraktive Veranstaltungen, wie AGs, diverse Schulfahrten und Exkursionen, die wir mit euch aktuell nicht durchführen können.

Leider blieb uns aufgrund der aktuellen Situation auch keine andere Wahl, als die für Januar 2021 angedachten mehrtägigen Schulexkursionen „Ski Alpin“ und „Ski-Langlauf“ abzusagen. Die aktuelle Situation und die Gesundheit aller Beteiligten stehen hier an erster Stelle und haben Priorität. Ein Ablauf wie in den vergangenen Jahren hätte nicht ansatzweise gewährleistet werden können.

Zusammen mit unserem neuen Schulleiter, Herrn Dr. Torsten Krämer, sind wir fest entschlossen, euch beide Fahrten aber auch weiterhin als bewährte Sportexkursionen anzubieten, hoffentlich bereits im übernächsten Winter des Schuljahres 2021/2022.

Wir hoffen auf euer Verständnis und freuen uns auf die nächsten Fahrten mit euch!

Mit sportlichen Grüßen,

F. Lindner, B. Siweris & T. Feilen